Johanna Straub

Johanna Straub, geboren 1970 in Hamburg, verbrachte Lehr- und Wanderjahre in Neuseeland und Indonesien, absolvierte in Tübingen ein Studium in Allgemeiner Rhetorik mit einer Abschlussarbeit über „Die Riefenstahlfalle“, initiierte und organisierte das Open-Air-Filmfestival „Tübinger Kurz- und Kleinphilmnacht“ und leitete einen Weltvertrieb für Dokumentarfilme in Leipzig.
Heute lebt sie als freie Autorin und Filmemacherin in Berlin. Im Frühjahr 2007 erscheint bei Liebeskind ihr erster Roman - "Das Zebra hat schwarze Streifen, damit man die weißen besser sieht".


“Seitdem vor wenigen Jahren mein Bruder gestorben ist und meine Mutter und ich als zwei von ehemals vier Familienmitgliedern übrig bleiben, ist unser Verhältnis noch enger geworden, als es früher schon war.
Eine weitere Verbindung zwischen uns ist sozusagen geschäftlicher Art: Wir tauschen uns aus über Stoffe und Themen und über Texte, seitdem ich beruflich etwas Ähnliches mache wie meine Mutter – und doch alles ganz anders.
Mein Konflikt mit meiner Mutter ist der uralte zwischen Kindern und ihren Eltern: Die Balance zu finden zwischen dem Bedürfnis nach Unabhängig-keit und dem Wunsch nach Anerkennung. Meine Themen mit meiner Mutter sind unsere Ähnlichkeit, unsere Verbundenheit und meine Abgrenzung von ihr.”

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